Leben das man sich leisten kann
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ist nicht das, was wir dafür bekommen, 
sondern das, was wir dadurch werden.

(John Ruskin)

Alternativ leben

Leben das man sich leisten kann

Genau darum geht es uns, unabhängig der gesellschaftlichen Anerkennung, so zu leben, wie wir es uns aus eigenen Mitteln leisten können.

 

Bei allen Nachteilen, aus gesellschaftlicher Betrachtungsweise, scheinen uns die persönlichen Vorteile - dagegen gestellt - zu überwiegen.

 

Die Schwierigkeit dabei bleibt, die notwendige gesellschaftliche Toleranz, auf die man angewiesen bleibt, da unsere Gesellschaft einen solchen Lebensentwurf nicht vorsieht, um nicht zu sagen, darauf nicht vorbereitet scheint.

 

Wir stehen mit unserem Lebensentwurf genau zwischen den beiden Werten Gewinner und Verlierer und sind damit nicht wirklich zu zu ordnen. Dies sollte man sich bewusst machen, bevor man sich für so einen Lebensentwurf entscheidet.

 

Der Umgang mit Behörden bleibt die wirkliche Herausforderung, denn alternativ leben darf weder ein Leben in der Grauzone, noch in der Illegalität sein, auch wenn es auf Außenstehende bzw. auf den ersten Blick so scheint.

 

Die mit diesem Lebensentwurf größte behördliche Herausforderung bleibt, dass man sogenannten Obdachlosen, im Volksmund auch als Penner bezeichnet, gerne gleich-gestellt und nicht selten so behandelt wird.

 

Lange war es - dass ein solches Leben bedeutete, "ohne festen Wohnsitz" zu sein, wenn man z.B. im Wohnwagen lebt.

 

Will man nicht "ohne festen Wohnsitz" sein, schreibt das Meldegesetz vor, dass man sich am Aufenthaltsort anzumelden hat. Die Kuriosität dabei bleibt, dass als Aufenthaltsort nur das gilt, was unter dem Begriff Wohnung definiert ist und ein Wohnwagen fällt grundsätzlich erst einmal nicht darunter.

 

Obwohl man tatsächlich an dem Platz - wo der Wohnwagen steht - fest wohnt und sich aufhält, kann man sich nicht ohne weiteres dort anmelden. Und sollte dies so sein, bewegt man sich genau genommen in einer  Art Grauzone, denn es bleibt Entscheidungssache der jeweiligen Gemeinde, darüber zu befinden, ob man sich überhaupt dort aufhalten darf. Spielt diese nicht mit, kann sie das Ganze - mit Rückendeckung des Gesetzgebers - nicht nur verbieten, sondern auch durchsetzen.

 

Wer nun glaubt, ein Leben auf dem Campingplatz, sei die Lösung, bemerkt sehr schnell, dass diese noch weniger funktioniert. Denn Wohnsitzlose – ist man nach dem Gesetz, sofern man nicht gemeldet ist – haben dort nichts verloren, was fast in jeder Platzordnung der Campingplätze nachzulesen ist.

 

Ist man bereit sich auf das Leben – ohne festen Wohnsitz – einzulassen und gelingt es, dass man die Duldung der Gemeinde an seinem Aufenthaltsort erhält, steht diesem Lebensentwurf – Alternativ zu leben - nichts mehr im Wege.

 

Natürlich gibt es Alternativen, um einen Wohnsitz zu erlangen, auf die auch wir zurückgreifen müssten. Denn mit festem Wohnsitz ist sozusagen auch alles wieder

möglich, auch ein Wohnen in einem Wohnwagen.

 

Doch wir bevorzugen hier klare Verhältnisse, gegenüber juristischen "Schachzügen". Darauf das "Alternative Leben" aufzubauen, ist für uns nicht der gradlinige Weg, den wir für uns gehen wollen.

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