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ist nicht das, was wir dafür bekommen, 
sondern das, was wir dadurch werden.

(John Ruskin)

Freiheit . . .

Verantwortung -Unabhängigkeit

Natürlich hätten wir gerne ein Auto – mit alter Technik – die sind aber geschickt,

durch die Abwrackprämie, aus dem Angebot verschwunden und was noch zu

bekommen ist, sind unbezahlbare Oldtimer, womit sich das Thema Auto in

Verbindung mit Freiheit und Unabhängigkeit erst einmal für uns erledigt hat.

 

Die Alternative war der klassische Zweitakter, 50 ccm, unzerstörbar und eben

selbst reparierbar, wenn denn notwendig. Weiterer Vorteil bleibt, Ersatzteile

kosten einen Bruchteil heutiger Autoersatzteile und sind auch gebraucht zu

bekommen. Gleiches gilt für die Verschleißteile, wie z. B. Reifen und den

Verbrauch, denn der Roller war früher schon im Verbrauch ein "3 ltr."  Fahrzeug.

 

Die fragwürdige Schadstoffbelastungsdiskussion von solchen Fahrzeugen bleibt

für mich kein Argument. Da ich – bedingt durch das Fahrzeug – lediglich einen

verschwindenden Bruchteil von Kilometern fahre, im Vergleich zu einem

durchschnittlicher Autonutzer.

 

Will man noch ein Stück weiter gehen, spricht für das motorisierte Zweirad,

hier gemeint die 50 ccm Klasse bis 50 km/h, dass es eine Summe von Vorteile

vereint, in jedem Fall aber sicher als Synonym für "entschleunigtes" Leben

gewertet werden darf.

 

Alternativ und in Freiheit zu leben, bedingt auch keinesfalls auf Luxus zu verzichten, so wenig wie es ein Widerspruch dazu ist.

 

Meine Frau und ich haben ganz bewusst die Mietwohnung aufgegeben, uns statt-

Dessen einen Wohnwagen angeschafft, in dem wir leben. Wir zahlen heute einen

Bruchteil dessen, was wir früher als Miete bezahlt haben.

 

Ebenso haben wir keinen Ärger mit Vermietern, können nicht gekündigt oder aus

der Wohnung geworfen werden und das Geld für Möbel haben wir natürlich auch

gespart, denn üblicherweise ist ein Wohnwagen möbliert. Wollen oder müssen wir

einmal umziehen, ist auch dies so wenig ein Problem, wie wir auch dort immer in

den gewohnten vier Wänden bleiben.

 

Auch hier gilt, bei allen vorangegangenen Argumenten, dass wir dieses Haus,

gewisse handwerkliche Fähigkeiten vorausgesetzt, kostengünstig instandhalten

können. Natürlich muss man bereit sein Abstriche zu machen, was die Wohnraum-

fläche betrifft. Wobei zugleich die Frage erlaubt sein muss, braucht man wirklich

das an Wohnraum, was üblicherweise in Wohnungen bewohnt wird.

 

Leben in der Gesellschaft bedeutet für uns tolerant zu sein, im Verständnis, wir

akzeptieren den jeweiligen Lebensentwurf unserer Mitmenschen, d.h. wer sein

Eigenheim braucht, sein modernes Auto, die Flugreise in den Urlaub und was

sonst mehr jedem erstrebenswert scheint, dem sei dies alles neidlos gegönnt.

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